Nationalpark: Munt la Schera – Vom Gletscher geformt

Mittel
12.7 km
4:45 h
854 Hm
683 Hm
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Bergtour in Graubünden: Nationalpark: Munt la Schera - vom Gletscher geformt

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Diese Wanderung führt vom Schweizer Nationalpark in den Naturpark Biosfera Val Müstair. Eine untypische Steppenlandschaft mit einer wunderbaren Aussicht in Richtung Italien.
Technik 4/6
Kondition 3/6
Höchster Punkt  2586 m
Tiefster Punkt  1783 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start Postauto-Haltestelle Buffalora (P10) (1968 m ü.M.)
Ziel Postauto-Haltestelle Il Fuorn (P6) (1794 m ü.M.)
Koordinaten 46.663869, 10.21052

Beschreibung

Eine abwechslungs- und aussichtsreiche Rundwanderung. Entlang der Route warten Highlights wie die alten Bergwerksstollen oberhalb von Buffalora, die Erdströme am Munt Chavagl oder die Aussicht vom Munt la Schera, die bis weit in den benachbarten italienischen Nationalpark Stilfserjoch hinein reicht. Zudem lockt besonders im Frühsommer eine beeindruckende Vielfalt von Alpenblumen. Selbst Edelweiss sind am Munt la Schera in grossen Mengen zu finden. Je nach Lust und Kondition kann die Wanderung mit oder ohne Besteigung des Gipfels unternommen werden.

Hinweis: Das Mitführen von Hunden ist im Schweizerischen Nationalpark nicht gestattet, auch nicht an der Leine. Weitere Informationen dazu sowie alle Schutzbestimmungen finden Sie unter nationalpark.ch/schutzbestimmungen.

Wegbeschreibung

Von der Postauto-Haltestelle beim Wegerhaus Buffalora (1968 m ü.M.) aus startet die Route mit einer Überquerung des Bachbetts der Ova dal Fuorn. Durch ein schönes Moor geht’s zur Alp Buffalora. Danach auf breitem Weg steil durch einen alten Arvenbestand bis zur Weggabelung auf der Alp Marangun (2195 m ü.M.). Der Weg Richtung Süden würde über Jufplaun in die Val Mora und weiter nach Sta. Maria im Val Müstair führen.
Die Route zum Munt la Schera wendet sich hingegen nach Westen und steigt entlang der nördlichen Flanke des Munt Buffalora leicht an. Nach kurzer Zeit zeugt ein Stolleneingang gleich neben dem Weg vom mittelalterlichen Eisenerzabbau in dieser Gegend. Der Weg steigt weiter an und überquert auf einem kleinen Sattel (2378 m ü.M.) die Grenze zum Nationalpark.
Vom Munt Chavagl fliessen an dieser Stelle Erdströme zu Tal, die wie der Guss auf einem Kuchen aussehen. Nach einem kurzen Wegstück mit schönem Blick in die Val Chaschabella und den italienischen Nationalpark Stilfserjoch folgt eine Weggabelung (2370 m ü.M.), bei der die Entscheidung fällt, ob der Munt la Schera bestiegen werden soll.
Wanderer, die auf eine Besteigung verzichten, gehen geradeaus Richtung Westen auf flachem Weg weiter und treffen später wieder auf den Pfad, der vom Gipfel herunter führt.
Der Weg Richtung Gipfel hingegen führt auf der südöstlichen Kante bergwärts und nach Erreichen der Höhe auf dem langgezogenen Rücken des Munt la Schera bis zum Gipfel (2586 m ü.M.). Der Abstieg führt durch blumenreiche Wiesen und vorbei an einem kleinen Schmelz- und Regenwassertümpel zum Weg hinunter, der um den Munt la Schera herum führt.
Zurück an der Basis des Hügels geht’s durch die ersten Föhrenbestände und entlang stark erodierter Lehnen abwärts. Kurz nach dem Eintauchen in die ersten Lärchenbestände öffnet sich die grosse Lichtung der Alp la Schera (2091 m ü.M.) mit ihrer ausgeprägten Lägerflur und der alten Alphütte, die heute als Schutzhütte für die Parkwächter dient.
Nach der Alphütte wendet sich die Route nach Norden, und führt durch einen abwechslungsreichen Mischwald schnell abwärts gegen das Ofenberggut. Beim Parkplatz 5 überquert der Weg die Ofenpassstrasse, wendet sich nach Osten und erreicht nach kurzer Zeit die Postauto-Haltestelle Il Fuorn (P6) (1794 m ü.M.) und das Hotel Parc Naziunal Il Fuorn.

Verantwortlich für diesen Inhalt Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG.

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