Hohe Biodiversität
Artenhotspot Val Müstair
Pflege von Trockenwiesen und -weiden
Zwischen der Landesgrenze bei Müstair und Sta. Maria ist an den südexponierten, trockenen Hängen über die Jahrhunderte einen Hotspot der Artenvielfalt entstanden. Besonders wärmeliebende und lichtbedürftige Tier- und Pflanzenarten kommen hier auf engstem Raum vor – so zum Beispiel 83 der 212 in der Schweiz vorhandenen Tagfalterarten. Die Weiden wurden früher gemeinschaftlich, als Allmenden genutzt. Heute drohen diese wertvollen Lebensräume mit Büschen und Bäumen zuzuwachsen, was die Artenvielfalt in diesem Gebiet bedroht. Zusammen mit den Bewirtschaftern, dem Forstamt und weiteren Akteuren setzt sich der Naturpark für die Offenhaltung der wertvollen Flächen ein. Davon profitiert neben vielen Tier- und Pflanzenarten auch die Landwirtschaft.
Projektziele
- Offenhaltung und Pflege der sehr artenreichen Trockenwiesen und -weiden (TWW)
- Vernetzung von Lebensräumen
- Erweiterung der offenen Bereiche durch weitere Holzschläge und Entbuschung von brachliegenden TWW
Projektlaufzeit
- Erste Phase 2020 – 2024 (abgeschlossen)
- Zweite Phase 2025 – 2028 (laufend)
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